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Lokale Agenda

global denken - lokal handeln
Im Jahr 1992 konferierten die Vereinten Nationen in Brasilien über "Umwelt und Entwicklung" und vereinbarten, dass auf allen Ebenen und gemeinsam mit allen Gruppen getan werden soll, was getan werden kann, um es "nachhaltig" zu tun. Dabei ging es nicht allein um Fragen des Umweltschutzes (obwohl Klima eine wichtige Rolle spielte), sondern allgemein um alle Bereiche gesellschaftlicher Entwicklung, denn: Nichts hält lange, wenn es nicht von allen getragen wird. Alle Ebenen und Gruppen sollten sich also zusammentun und in ihrem jeweiligen Einflussbereich eine "Agenda" (=was zu tun ist) festlegen.

Ganz nach dem Motto "Global denken - lokal handeln" haben sich auch die deutschen Kommunen verpflichtet, sich an diesem Prozess zu beteiligen. 1998 fasste der Kusterdinger Gemeinderat den Beschluss, in die Lokale Aganda 21 einzusteigen.


Arbeitskreise:


Offene Ateliers – Künstlerische Vielfalt auf den Härten
Die „Offenen Ateliers auf den Härten“ sind eine, seit 2011 einmal jährlich stattfindende, Veranstaltung, bei der Kunst-schaffende Menschen in den fünf Härtendörfern Kusterdingen, Wankheim, Mähringen, Jettenburg und Immenhausen ihre künstlerischen Arbeiten präsentieren. Teilnahmevoraussetzung ist, dass die Teilnehmenden entweder auf den Härten wohnen oder hier ihren künstlerischen Arbeitsplatz haben. Die Veranstaltung erfüllt die Anforderungen der Lokalen Agenda 21, indem sich Menschen vor Ort über gemeinsame Interessen und Ideen austauschen.

Zum Begriff der Nachhaltigkeit gibt es hier das "Lexikon der Nachhaltigkeit"